Biologische Abbaubarkeit

In der Zwischenreinigung der Eindringprüfprozesse entstehen Abwässer. Wird mit einem biologisch sehr gut abbaubaren Eindringmittel von PFINDER gearbeitet (und wurde das Abwasser nicht prozesstechnisch weiter verunreinigt) können diese Abwasser üblicherweise ohne Vorbehandlung in die Kanalisation eingeleitet werden. Die für diese Vorgehensweise erforderliche behördliche Genehmigung wurde in den vergangenen Jahren in zahlreichen Fällen ohne Ausnahme erteilt.

Hierdurch können erhebliche Investitions- und Betriebskosten entfallen (siehe auch Prozessoptimierung/PT). Es handelt sich aber ebenso um einen aktiven Beitrag zur Reduzierung schädlicher Umweltauswirkungen:

Prüfprozesse mit interner Abwasseraufbereitung

  • Aktivkohlefiltration - hoher Energiebedarf bei der Herstellung und Sonderabfallverwertung
  • Ultrafiltration - hoher Energiebedarf bei der Aufbereitung (>20KWh je m3 Abwasser)
  • Verdampfer – sehr hoher Energiebedarf bei der Aufbereitung (>60KWh je m3 Abwasser)

Abwassereinleitung in die Kanalisation

  • Keine Kreislaufführung des Prozesswassers
  • Bedingte Mehrfachnutzung des Waschwasser möglich
  • Moderat erhöhter Wasserverbrauch in der Zwischenreinigung

Im direkten Vergleich auf Basis von CO2-Äquivaltenten ist die Abwassereinleitung in die Kanalisation je nach Abwasseraufbereitungsmethode um den Faktor 20 bis 60 umweltfreundlicher.

Gerne stellen wir Ihnen detaillierte Vergleichsberechnungen für Ihren Prozess zur Verfügung.