Verfahrensbeschreibung

Vorteile des Verfahrens

  • Schnelles und sicheres Verfahren
  • Nachweis feinster Oberflächenfehler sicher möglich
  • Nahezu unabhängig von Form und Größe des zu prüfenden Werkstückes
  • Nahezu unabhängig von der Oberflächenrauheit und Oberflächenbeschaffenheit
  • Sowohl stationär als auch mobil anwendbar
  • Fehler sind sofort sichtbar

Die Magnetpulverprüfung gilt allgemein als eines der empfindlichsten Oberflächenprüfverfahren in der Zerstörungsfreien Werkstoffprüfung.

Ablauf allgemein

Ein ferromagnetischer Werkstoff wird unter zur Hilfenahme von, i.d.R. künstlich erzeugten Magnetfeldern, magnetisiert. Während der Magnetisierung wird das Werkstück gleichzeitig mit einem Prüfmittel für die Magnetpulverprüfung bespült.

Das Magnetpulver, welches sich in dem Prüfmittel befindet, sammelt sich dabei an Oberflächenfehlern, die zur Oberfläche hin offen sind, an. Aufgrund des Farbkontrastes zwischen Magnetpulver und Werkstückoberfläche, werden die Oberflächenfehler nun sichtbar und können dokumentiert werden.

Die Anzeigen solcher Oberflächenfehler sind rein quantitativ, und lassen demzufolge nur sehr bedingt eine Aussage über ihr tatsächliches Aussehen und ihre Ausdehnung zu